Dienstag, 14. Januar 2025 – Die neuen Regularien 2025 bringen zwar erhöhte Anforderungen an Unternehmen, bieten aber zugleich große Chancen für Mittelständler, die mit modernen Cloud-ERP-Systemen wie Haufe X360 flexibel, effizient und regelkonform agieren wollen.
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Neue Regularien 2025: Chancen für deutsche Mittelständler
Zum Jahresbeginn wurden für deutsche Unternehmen die neuen Regularien zur E-Rechnung wirksam. Und auch im Verlauf des Jahres 2025 stehen wieder einige Gesetzesänderungen und neue Regularien an, die hiesige Unternehmen umsetzen müssen. Das bedeutet zunächst mehr Arbeit und auch Unsicherheiten, was die Compliance betrifft. Gleichzeitig tun sich dadurch aber auch Chancen auf. Vor allem für solche Unternehmen, die ein Cloud-ERP-System bzw. eine Business Management Plattform (BMP) nutzen und flexibel reagieren können.
Was erwartet uns 2025?
2025 kommt Einiges auf Unternehmen zu. Zunächst müssen sie dieses Jahr im Sinne der ESG-Anforderungen (Environmental, Social, Corporate) noch wirksamere interne Kontrollinstrumente zur Überwachung ihrer Prozesse und Lieferketten aufbauen. Die CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive) der EU beispielsweise verlangt eine noch genauere Dokumentation der Treibhausgas-Emissionen in der gesamten Wertschöpfungskette. Bei der EU-Verordnung für entwaldungsfreie Produkte (EUDR) geht es um die Nachverfolgung von Waldrisiko-Rohstoffen wie Holzerzeugnissen, Soja oder Palmöl. Ab Mitte 2025 gilt auch die NIS-2-Richtlinie zur Cybersicherheit in der EU für deutlich mehr Unternehmen als bisher. Hinzu kommen noch die Anpassung des Mindestlohns, das Bürokratieentlastungsgesetz, das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz für Online-Angebote und technische Geräte oder auch der digitale Arbeitsvertrag.
Regulatorische Compliance als Vorteil – am Markt und unternehmensintern
Die schiere Menge dieser Neuerungen kann auf den ersten Blick entmutigend wirken. Ich möchte hier aber den Fokus auf die Vorteile solcher Entwicklungen für Unternehmen richten, die sie klug nutzen. Sowohl mit Blick auf den Wettbewerb als auch auf die internen Strukturen und Prozesse.
Unternehmen etwa, die ESG-Regularien effektiv und verlässlich umsetzen, werden von potenziellen Kunden und Geschäftspartnern als vertrauenswürdige Anbieter wahrgenommen und können sich so vom Wettbewerb differenzieren. Gerade bei den wachsenden Anforderungen an die lückenlose Dokumentation der gesamten Wertschöpfungskette im Sinne von CSRD oder EUDR werden sich Unternehmen am Markt durchsetzen, die für ihre Produkte die entsprechenden Nachweise lückenlos erbringen.
Regularien als Digitalisierungs-Treiber
Das Beispiel E-Rechnung zeigt, dass neue gesetzliche Regelungen auch positive Entwicklungen anstoßen können, von denen Unternehmen intern profitieren: Auch wenn sie noch nicht komplett umgesetzt ist, sorgt die E-Rechnung für geringere Kosten, eine höhere Produktivität, eine vereinfachte Archivierung, ortsunabhängiges Arbeiten und zufriedenere Kunden durch beschleunigte Abläufe. Und als Schritt in Richtung des papierlosen Büros kann sie zudem Ausgangspunkt sein für eine umfassende digitale Transformation und die Optimierung aller Strukturen und Prozesse eines Unternehmens. Digitalisierung führt durch standardisierte und automatisierte Prozesse sowie durch die digitale Vernetzung aller Unternehmensbereiche in einer leistungsfähigen digitalen Business Management Plattform zu einem deutlichen Zuwachs an Effizienz.
So unterstützt eine BMP beim Einhalten von Regularien
Auch in Zukunft werden Unternehmen immer wieder mit veränderten rechtlichen Vorgaben konfrontiert sein und ihre Prozesse, Strukturen und sogar Geschäftsmodelle anpassen müssen. Moderne Business Management Plattformen bzw. ERP-Systeme aus der Cloud – wie Haufe X360 – unterstützen ihre Nutzer dabei optimal, weil sie mit ihrer offenen Software-Architektur und einer Vielzahl an Schnittstellen (APIs) von vorneherein auf Veränderungen und Anpassungen ausgelegt sind.
In einer BMP sind außerdem alle Daten, die ein Unternehmen generiert, zentral gespeichert und miteinander vernetzt. Das ermöglicht wesentlich effizienteres Arbeiten, weil Datensilos verschwinden, alle Abteilungen in Echtzeit auf dieselben Informationen zugreifen und abgestimmt zusammenarbeiten können – von Wareneingang über Buchhaltung, Einkauf, Lager oder Produktion, bis hin zu Verkauf und Support.
Diese maximale Daten-Transparenz bringt natürlich auch immense Vorteile, wenn es um regulatorische Compliance geht, weil alle Informationen jederzeit zur Verfügung stehen und bei Bedarf dokumentiert werden können. Anpassbare Track-and-Trace-Funktionalitäten in einer BMP erlauben beispielsweise die lückenlose Rückverfolgbarkeit von Produkten oder Bauteilen über die gesamte Lieferkette hinweg – ganz im Sinne von ESG-Anforderungen wie CSRD oder EUDR. Automatisierte Risikomanagement-Systeme im Cloud-ERP sorgen flexibel für Compliance bei der Cybersecurity, aktuell etwa bei NIS-2. Barrierefreie digitale Prozesse lassen sich zentral gesteuert unternehmensweit implementieren.
Die Liste an Vorteilen, die eine Business Management Plattform im Bereich der regulatorischen Compliance mitbringt, ließe sich lange fortsetzen. Unterm Strich bleibt: Unternehmen, die eine solche Technologie nutzen, arbeiten nicht nur effizienter und erfolgreicher. Sie haben es auch sehr viel leichter, Regularien schnell, kostengünstig und reibungslos umzusetzen.
Autor: Carsten Schröder, President of Cloud ERP, Haufe X360